Inhalt des Studiums

Möchte man Ernährungswissenschaften studieren, ist dies an verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen möglich. Der Studiengang Ernährungswissenschaften erfreut sich einer wachsenden Beleibtheit: so gab es im Prüfungsjahr 2004 mit 1100 Absolventen einen bisher unerreichten Höchststand, mit wachsender Tendenz. Besonders bei Frauen ist dieser Studiengang sehr beliebt.

Da sich die Ökotrophologie sowohl mit naturwissenschaftlich-medizinischen als auch mit psycho-soziologischen und ökonomischen Strukturen und Bedingungen befasst, aber auch mit den naturwissenschaftlichen Aspekten der Trophologie, sollten zunächst die Grundkenntnisse im Studium aufgefrischt werden: Dazu zählen die naturwissenschaftlichen Bereiche wie Angewandte Mathematik, Physik, Statistik, Allgemeine und Anorganische Chemie oder Mikrobiologie und Genetik. Aber auch Humanbiologie, Lebensmittelrecht, Biochemie der Ernährung, Ernährungsmedizin, Produktmanagement und Ernährungstoxikologie gehören zu den vermittelten Bereichen.

Das Studium der Ernährungswissenschaften umfasst neben der allgemeinen Ernährungslehre auch Diätik und Gesundheitslehre sowie die soziologischen Bereich der Haushalts-, Beratungs- und Verbrauchslehre und der Sozialpolitik sowie auch die wissenschaftlichen Elemente wie die Ökonomie und das Personalmanagement. Zum Teil zählt zu den Lehrgebieten auch die Kenntnis über die für die Lebensmittelherstellung und Verwertung wichtige Technik und deren Handhabung.

Sehr wichtig für die Ausbildung zum Ernährungswissenschaftler sind auch verschiedene Praktika, die im Verlauf des Studiums idealerweise absolviert werden sollten. Diese Praktika vermitteln den Studenten verschiedene praktische Tätigkeiten im Umgang mit Lebensmitteln, deren Produktion und Verarbeitung. Verschiedene Unternehmen der Lebensmittel- und Konsumgüterindustrie bieten mögliche Praktika an.





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